
Auf dieser Seite findest du Teil 2 unserer Darmgesundheits-Wissensserie.
Je nachdem, was dir lieber ist, kannst du dir entweder das Video ansehen oder den Text durchlesen.
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Hi! Schön, dass du heute wieder dabei bist!Im letzten Video haben wir gelernt, dass alle möglichen, chronischen Probleme auftreten können, sobald die Mikroben-Vielfalt im Darm geringer wird.
Heute möchte ich dir ein paar einfache, schnell umsetzbare Beispiele zeigen, wie du deine Mikroben-Diversität erhöhen kannst.
Ja, es ist tatsächlich so, ich wollte es jahrelang nicht wahrhaben und dachte es reicht, wenn ich nur gut esse und Sport mache.Aber nein, dein psychisches Stresslevel hat einen immensen Einfluss. Und daher starten wir auch gleich mit diesem Punkt.Wahrscheinlich hast du schon mal davon gehört, dass der Darm eine wichtige Rolle dabei spielt unsere Emotionen und Gefühle zu lenken. Und ein kaputter Darm kann auch Depressionen hervorrufen. Das haben wir ja bereits im letzten Video besprochen und ich habe dir eine Studie dazu gezeigt.Denn die Mikroben im Darm senden chemische Signale aus (einschließlich Neurotransmitter und Hormon), die das Gedächtnis, die Emotionen und das Verhalten in wichtigen Teilen des Gehirns beeinflussen.
Tatsächlich ist es auch, sodass diese Verbindung zwischen Darm und Hirn in beide Richtungen funktioniert.Vielleicht hast du schon mal gemerkt, dass du in einer sehr stressigen Situation auf einmal auf Klo musstest oder Schmetterlinge im Bauch bekommen hast oder sich dein Unterleib zusammengezogen hat, und zwar in Sekundenschnelle.Das ist der evolutionäre Kampf- oder Fluchtmodus.
Dieser sorgt dafür, dass du bestimmte Stoffe ausschüttest, wie zum Beispiel Noradrenalin, welche wiederum deine Mikroben-Diversität verändern können.

Wie kannst du chronischen Stress reduzieren:
Tipps um runterzukommen sind:
Die Autoren einer Studie von 2021 kamen zu folgendem Schluss:“Intermittierendes Fasten führt zu einer erheblichen Umstrukturierung des Darm-Mikrobioms und eine Hochregulierung von Butyrat”Butyrat ist eine kurzkettige Fettsäure, die notwendig für unseren Darm ist!Dieser Marker wird allgemein mit einem gesunden Darm-Mikrobiom in Verbindung gebracht.

Wer hätte das gedacht?Autoren einer Studie von 2021 kamen zu folgendem Ergebnis:“Toxische Stoffe im Zigarettenrauch stören das Gleichgewicht derMikrobiota des Darms durch verschiedene Mechanismen. Es ist allerdings unklar,Was der genaue Grund ist, da die Stoffe in Zigaretten ein komplexes Gemisch sind.”

Jeder mensch kennt die berühmte Problematik morgens auf Klo, wenn am Tag davor viel Alkohol getrunken wurde…Das ganze ist keine schöne Erfahrung, riecht unangenehm und hat meist auch eine recht unnormale Konsistenz…Wenn ich größere Mengen Alkohol trinke, dann versuche ich das im Abstand von 2 Stunden zum Essen zu machen und zwischendurch lebendige Fermente, etwas Salz und Wasser zu mir zu nehmen. Auch versuche ich eher früh am Abend zu trinken, als zu spät, da die Leber tagsüber noch sehr aktiv ist. Evolutionär haben wir nachts nämlich keine Gifte zu uns genommen, sondern geschlafen…Ich mische Alkohol gerne mit Kombucha, Wasserkefir oder Milchkefir und mache mir daraus Cocktails oder Long drinks.

Viele Fertigprodukte enthalten durch die Verpackung, Herstellung oder den Anbau Gifte wie Phtalate, Bisphenol A, Schwermetalle wie Blei und Arsen oder für unseren Darm unvorteilhafte Stoffe wie Bindemittel, Konservierungsmittel, usw.Auch wurden über Jahrzehnte wissenschaftliche Studien gefälscht und staatliche Organe korrumpiert, um bestimmte Produkte noch besser zu vermarkten.
Statt Industriezucker oder Fertigprodukten, nutze in Maßen Trockenfrüchte, rohen Honig, Birkenzucker oder Kokosblütenzucker und iss dazu bestenfalls etwas Gemüse oder Fermente, um die Negativeffekte etwas abzupuffern
Es gab 2 Gruppen von Teilnehmern: Diese durften entweder zehn Wochen nur sehr ballaststoffreich essen – mit Vollkorn, Gemüse, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen oder sie konnten sich für die eine Ernährung mit vielen Fermenten entscheiden, also für zehn Wochen vermehrt Joghurt, Kefir, Sauerkraut, Kombucha und Kimchi.Die Wissenschaftler zeigten, dass die ballaststoffreiche Diät nur wenig Einfluss auf das Immunsystem und praktisch keinen Effekt auf die Darmflora hat. Bei der fermentierten Kost aber war ein deutlicher Effekt zu erkennen: Die kurze Zeitspanne reichte aus, um mehr bakterielle Vielfalt im Darm zu etablieren.

Vor allem den letzten Tipp finde ich sehr spannend, weil er zeigt, was für einen ungeheuren Einfluss echte Lebensmittel mit natürlichen, lebendigen Bakterien auf uns haben.Aus meiner Erfahrung als Coach und als Unternehmer mit über 10.000 Kunden weiß ich aber auch, dass es aufgrund unserer Umwelt für viele Menschen heutzutage nicht einfach ist, all diese Tipps umzusetzen.Und dazu kommt, dass je nachdem wie stark die Darmprobleme von einigen Menschen sind, normale “Fermente” ihre Symptome zwar verbessern, aber ich sag mal als: “therapeutische Intervention” nicht ausreichen.Viele menschen haben nicht die Zeit und das Geld immer probiotische Lebensmittel zu Hause zu haben oder diese selbst zu machen.Andere sind viel unterwegs und sie schaffen es nicht, Fermente in Ihren Alltag einzubauen. Einige haben genetisch bedingt oder durch die starken Entzündungen in ihrem Körper auch Histaminprobleme und können Fermente nur in geringen Mengen zu sich nehmen.Anderen schmecken Fermente auch einfach nicht gut.Okay!Über die letzten sieben Jahre habe ich mir darüber viele Gedanken gemacht, geforscht und Experten befragt. Und ich habe dabei eine fantastische Entdeckung gemacht.Diese zeige ich dir im nächsten Video.Es ist eine super effektive und einfache Lösung, die so gut wie keiner Disziplin bedarf und jeden Tag nur 15 Sekunden dauert.Ich freu mich, dich im nächsten Video wiederzusehen.Bis dahin, mach’s gut und versuch doch einen der Tipps in die Tat umzusetzen.
Danke Fairment. Dank euch gibt es bei mir jetzt immer frische Fermente auf den Tisch. Das tut dem Geldbeutel aber vor allem der Gesundheit ganz gut. Die Community hat mich immer mit Rezepten inspiriert.
Annika Föhr
An einer Darmerkrankung leidend, tragen Fermente einen großen Teil zu meiner Gesunderhaltung bei. Fairment klärt auf und macht den Einstieg in die Welt der Fermentation mit ihren Produkten leicht, unterhaltsam und stylisch.
Thomas Neuenhagen