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Gurken fermentieren – einfaches Rezept!

Eingelegte Gurke, Salzgurken oder saure Gurken – wer kennt sie nicht. Wenn Du sie genauso liebst wie wir, dann wird es Dich freuen, dass Du sie ganz schnell und einfach selber zu Hause ansetzen kannst!

Bei eingelegten Gurken herrscht meistens eine große Unklarheit. Sind Essiggurken eigentlich auch fermentiert? Wie können Gurken eingelegt werden oder wie unterscheidet sich beides überhaupt? Wir geben Dir in unserem Blog Artikel Klarheit!

Fermentieren und in Essig einlegen – der Unterschied

Gewürzgurken, Sauerkraut, eingelegte Rote Beete, Salzgurken – sie alle sind haltbar gemacht und sauer. Aber sind Gewürzgurken fermentiert? Wodurch wird das Gemüse sauer? Was für Unterschiede gibt es zwischen in Essig eingelegtem und fermentiertem Gemüse? Gerade am Beispiel von Gurken kann man gut erkennen, was die beiden Arten Gemüse haltbar zu machen unterscheidet:

Einlegen in Essig und Wasser

Essiggurken werden mit einer Mischung von Essig und Wasser übergossen und damit haltbar gemacht. In dem sauren Milieu des Essigwassers können sich Mikroorganismen nicht vermehren und so bleiben die Gurken genießbar. Das sind die Gewürzgurken, die man üblicherweise bei uns im Supermarkt findet.

Fermentieren durch Milchsäurebakterien

Salzgurken auf der anderen Seite sind fermentiert wie Sauerkraut und etwas seltener zu finden. Zusammen mit Salzlake werden sie mehrere Wochen lang von Milchsäurebakterien vergoren. Die Gurken werden sauer und haltbar gemacht durch die Milchsäure, die in dieser Zeit von den Mikroorganismen produziert wird.

Häufig werden beide Methoden als „Einlegen“ bezeichnet, was ganz schön verwirrend sein kann. Im Prinzip sind es nämlich gegensätzliche Methoden:

  • Bei der Haltbarmachung durch Essig wird mikrobielles Leben durch die zugegebene Säure verhindert. Wir arbeiten also gegen die Mikroorganismen.
  • Bei der Milchsäuregärung hingegen tun wir uns mit den richtigen Mikroorganismen zusammen, die dann für uns Säure produzieren und das Gemüse gegen schädliche Keime verteidigen. Wir arbeiten also zusammen mit Bakterien!

Um die Sache noch ein bisschen verwirrender zu machen, ist Essig auch ein Lebensmittel, was durch Fermentation (mit Essigsäurebakterien) hergestellt wird. Der meiste Essig im Laden ist aber pasteurisiert. Durch den hohen Säuregehalt von Essig kann darin nichts mehr fermentieren, also ist in Essig eingelegtes Gemüse leider nicht lebendig.

Nachdem du nun genaustens Bescheid weist über die verschiedenen Arten Gurken haltbar zu machen, probier es doch selbst mal aus!

Lieblingsrezept Salzgurken

Hier findest du unser Rezept für Salzgurken – fermentiert und lebendig – Lass Mikroben toben!

Gurken fermentieren

Gericht Beilage
Küche Deutschland
Schlagwort Gemüse, Glutenfrei, Probiotisch, Vegan
Zubereitungszeit 10 Minuten
Fermentationszeit 14 days
Gesamtzeit 14 days 10 Minuten
Portionen 6 Portionen
Autor Fairment

Zutaten

  • 500 g Einlegegurken
  • 1 Zwiebel
  • 1 Bund Dill
  • 1 TL Pfefferkörner
  • Salz zb. Himalaya Salz
  • Wasser bestenfalls gefiltert

Zubereitung

  1. Lege die Gurken gegebenenfalls 1-2h in Eiswasser legen, sodass sie noch knackiger werden.

  2. Stelle eine Salzlake her, indem du 35g Salz in 1 Liter Wasser auflöst.

  3. Wasche die Gurken gründlich und schneide beide Enden ab, da sie Bitterstoffe enthalten können.

  4. Schneide die Zwiebel in feine Streifen und zerkleinere den Dill und gib beides zusammen mit den Pfefferkörnern als Erstes in dein Gefäß.

  5. Stelle die Gurken dicht an dich in dein Glas sodass zum Rand nur noch 3-4cm frei sind.

  6. Beschwere nun die Gurken mit einem Fermentationsgewicht aus Glas und gieße die Salzlake auf, sodass zum Rand noch 2-3cm Platz bleiben, damit es nicht überläuft.

  7. Verschließe dein Glas und beschrifte es mit Inhalt und Datum.

  8. Stelle dein Glas die ersten 3-5 Tage bei Raumtemperatur in deiner Küche auf damit die Fermentation gut in Gang kommt.

  9. Danach müssen die Gurken an einen kühleren Ort umziehen, am besten den Kühlschrank. Das ist sehr wichtig, sonst werden sie zu sauer.

  10. Nach ca. 2 Wochen Fermentationszeit kannst du mal kosten. Schmeckt es dir, ist dein Ferment fertig!

  11. Im Kühlschrank aufbewahrt halten sich die Gurken 2-3 Monate.

FAQ

Wie lange sind Salzgurken haltbar?

Fermentierte Gurken kannst Du im Kühlschrank 2-3 Monate aufbewahren.

Was ist der Unterschied zwischen Salzgurken und Gewürzgurken?

Gewürzgurken werden in Essig und Wasser eingelegt, wodurch die Vermehrung von Bakterien verhindert wird. Salzgurken hingegen werden durch Bakterien fermentiert und somit haltbar gemacht.

Wie lange müssen Gurken fermentieren?

Je nachdem wie sauer die Gurken sein sollen, kann die Zeit des Fermentierens variieren. Mit der Zeit werden sie saurer. Schmecke deshalb regelmäßig ab. Wir empfehlen ca. 2 Wochen zu fermentieren.

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Kommentare (6)

Liebe Josi,

du kannst es handhaben wie du möchtest. Bei in Scheiben geschnittene Gurken wird die Gurke nur schneller matsch. Die Schale schützt die Gurke davor 🙂

LG Jean von Fairment

Wie lange sind die Gurken dann haltbar? Muss ich sie nach 14 Tagen öffnen oder können sie auch zu bleiben?

Liebe Belinda,
durch das Fermentieren machst du dein Lebensmittel haltbar. Ungeöffnet sind also deine Gurken mehrere Monate haltbar.
Wenn du das Glas öffnest, solltest du die Gurken innerhalb einer Wochen aufbrauchen. Du musst es aber nicht nach 14 Tagen öffnen, du kannst sie auch gerne länger fermentieren lassen.
LG dein Fairment-Team

Funktioniert das Einleger der Gurken tatsächlich mit kaltem Wasser? In den sonstigen Rezepten ist immer von kochendem Wasser die Rede.
Wie lange halten sich die Gurken, wenn diese mit kaltem Wasser angesetzt werden?

Liebe Gabriela,
es ist kein Problem die Gurken in kaltem Wasser einzulegen. Die Haltbarkeit kommt je darauf an, ob du dein Gefäß öffnest / Temperatur etc.
Ungeöffnet im Kühlschrank sind die Gurken mehrere Monate haltbar. Wenn du das Glas öffnest, lagere es im Kühlschrank und brauche es am besten innerhalb von 1-2 Wochen auf.
Lass es dir schmecken
LG dein Fairment-Team

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Das sagen unsere Kunden

  1. 5 out of 5
    „Kombucha hat meine Oma damals schon immer gemacht. Mit Fairment bin ich in ihre Fußstapfen getreten“

    Danke Fairment. Dank euch gibt es bei mir jetzt immer frische Fermente auf den Tisch. Das tut dem Geldbeutel aber vor allem der Gesundheit ganz gut. Die Community hat mich immer mit Rezepten inspiriert.

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    An einer Darmerkrankung leidend, tragen Fermente einen großen Teil zu meiner Gesunderhaltung bei. Fairment klärt auf und macht den Einstieg in die Welt der Fermentation mit ihren Produkten leicht, unterhaltsam und stylisch.

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