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Fermentiertes Bärlauchpesto – Alles was du wissen musst

Gute Neuigkeiten: Im Frühjahr ist Bärlauch-Saison! Je nach Region beginnt sie ab Mitte März und endet mit der Blütezeit des Bärlauchs, etwa Anfang Mai.

Und das heißt, es ist Zeit für leckere Bärlauch-Rezepte! Warum? Er ist nicht nur aromatisch, sondern auch gesund. Der Bärlauch (lat.: Allium ursinum) wird auch „Waldknoblauch“ genannt und ist verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch. Er wächst unter anderem in Wäldern Europas und Teilen Asiens und wird gerne gesammelt. Achtung: Möchtest du dich eigenhändig auf die Suche nach Bärlauch machen, solltest du dich vorher aber sehr gut informieren! Es besteht nämlich Verwechslungsgefahr mit den giftigen Pflanzen Maiglöckchen und Herbstzeitlose.

Geschmacklich erinnert Bärlauch an Knoblauch, ist jedoch milder im Geschmack. Er eignet sich super für Salate, Suppen oder als würziges Pesto. Verwendbar sind die jungen Blätter und die Zwiebel des Bärlauchs. Da er reichlich Mineralstoffe und Vitamine enthält, ist er sehr gesund.

Bärlauch enthält unter anderem:

  • Vitamin C: Unterstützt das Immunsystem
  • Eisen: Unterstützt die normale Bildung von roten Blutkörperchen und Hämoglobin
  • Kalium: spielt eine wichtige Rolle für die Weiterleitung von elektrischen Impulsen an Nerven- und Muskelzell
  • Kalzium: sorgt für den Erhalt gesunder Knochen und Zähnen. Außerdem trägt Calcium zu einer normalen Blutgerinnung bei
  • Magnesium: Sorgt für den Erhalt einer gesunden Muskelfunktion und gesunder Knochen
  • Allicin: Beeinflusst die Bildung, Stabilisierung sowie zum Teil auf die Reparatur von Blutgefäßen, wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und antioxidativ
  • Ätherische Öle: können vielfältige positive Wirkungen auf körperliche Beschwerden haben. Bärlauch soll sich positiv auf Magenbeschwerden und den Stoffwechsel auswirken

Ein echtes Goldstück also!

Da geht aber noch mehr: Fermentierst du den Bärlauch, entwickelt er eine prickelnde Säure und ist reich an wertvollen Mikroorganismen, die deiner Verdauung zugutekommen. Deshalb haben wir hier ein super Rezept für fermentierten Bärlauch und ein leckeres Bärlauchpesto, welches du draus zaubern kannst. Das ist nicht nur besonders aromatisch und gesund, du machst den Bärlauch durch die Fermentation auch haltbarer.

Fermentierter Bärlauch

Der Bärlauch erhält durch die Fermentation eine prickelnde, säuerliche Note und ein besonderes Aroma. Zudem kannst du den Bärlauch so für einige Zeit konservieren musst ihn nicht sofort verbrauchen. Dieses leckeren Rezept kannst du super als Grundlage für Brotaufstriche, Bärlauchpesto und Soßen verwenden. Oder als gesunde, probiotische Beilage genießen.

Gericht Ferment
Schlagwort Bärlauch, Probiotisch
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Fermentationszeit 14 Tage
Gesamtzeit 14 Tage 15 Minuten
Autor Fairment

Zutaten

  • Einige handvoll Bärlauchblätter
  • Salz (pro 100g Bärlauch etwa 0,5-1g oder eine 2% Salzlake (20g/1L))
  • Gefiltertes Wasser oder Leitungswasser

Zubereitung

  1. Wasche die Blätter vorsichtig und tupfe sie sanft trocken.

  2. Spüle dein Glas mit heißem Wasser aus lasse es abkühlen.
  3. Verknete die Blätter nun in einer Schüssel zusammen mit dem Salz, bis sie weich sind und viel Saft ausgetreten ist. Gebe die Masse in dein Fermentierglas, sodass es zu ca. 3/4 gefüllt ist. Falls nach dem Kneten nicht genügend Saft ausgetreten, ist um die Blätter vollständig zu überdecken, kannst du das ganze mit 2% Salzlake aufgießen. Alternativ kannst du die Blätter auch ungeknetet in das Glas geben und mit der Lake übergießen, sodass alles gut bedeckt ist.

  4. Stampfe den Inhalt noch ein mal, um jegliche Luft aus dem Ansatz zu entfernen.

  5. Wenn du Glasgewichte besitzt, lege sie auf die Blätter, sodass sie sicher unter der Wasseroberfläche sind. Verschließe das Glas und stelle es an einen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung.
  6. Dein Bärlauch braucht ein wenig Zeit um zum fermentieren, etwa 2 Wochen bei Raumtemperatur.

Notizen

Tipp: Du kannst das Ferment so verzehren, oder zu einem leckeren Pesto weiterverarbeiten. Es hält sich bei Lagerung im Kühlschrank etwa 1 Jahr.

Fermentiertes Bärlauchpesto

Hol dir den frischen Frühlingsgeschmack auf deinen Teller mit diesem Rezept für gesunden, würzigen Bärlauchpesto. Da du fermentierten Bärlauch verwendest, hat es eine besondere Säure. Zudem enthält es viele wertvolle Mikroben, die deiner Gesundheit etwas Gutes tun.

Gericht Beilage
Schlagwort Bärlauch, Pesto
Zubereitungszeit 20 Minuten
Portionen 4 Personen
Autor Fairment

Zutaten

Für das Pesto:

  • 250 g Fermentierter Bärlauch
  • 100 g Pinienkerne oder Kerne/Nüsse deiner Wahl
  • 150 ml Ölivenöl
  • 50 g Hartkäse zB. Parmesan
  • 1 Knoblauchzehen
  • Pfeffer schwarz
  • Meersalz

Zubereitung

  1. Röste zunächst die Kerne in einer Pfanne an. Hacke die Knoblauchzehe und vermische sie mit dem fermentierten Bärlauch und den Kernen. Gib das Öl dazu.

  2. Püriere alles mit dem Pürierstab fein. Falls die Masse zu trocken ist, kannst du etwas von der Lake des fermentierten Bärlauchs oder Öl hinzugeben.

  3. Reibe den Käse und mische ihn dazu. Schmecke das Ganze mit Salz und Pfeffer ab und fertig!

Notizen

Serviere das Pesto mit Pasta oder verwende es als leckeren Brotaufstrich.

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FAQ

Ist Bärlauch gesund?

Ja, Bärlauch ist sehr gesund. Er enthält viele Mineralstoffe und Vitamine, die dein Körper benötigt. Dazu gehören unter anderem Vitamin C, Eisen, Magnesium und Kalium. Daneben enthält er außerdem ätherische Öle und den antibakteriellen Stoff Allicin.

Wie lange hält sich fermentierter Bärlauch?

Wenn du sauber gearbeitet hast, hält sich der fermentierte Bärlauch bei Lagerung im Kühlschrank etwa ein Jahr. Verwendest du ihn in Rezepten, wie dem Bärlauchpesto, solltest du es aber zügig aufbrauchen.

Wann ist Bärlauch Saison?

Die Bärlauch Saison beginnt, abhängig von der Region, ab Mitte März. Sie endet mit Beginn der Blütezeit Anfang Mai. Deshalb kannst du vorallem im Frühjahr leckere Rezepte mit Bärlauch herstellen.

Quellen

Bärlauch

https://www.centrum-online.de/mikronaehrstoffe/#mineral

https://www.kraeuter-buch.de/glossar/allicin-317.html

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