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Die richtigen Zutaten für dein Sauerteigbrot

Zum Füttern des Sauerteigs und zum Brot backen brauchst du nicht viele Zutaten. Mehl und Wasser sind die mengenmäßig wichtigsten Bestandteile. Salz spielt vor allem beim Backen eine wichtige Rolle. Aus so wenigen Zutaten – Wasser, Sauerteig, Mehl und Salz – kannst du so viele verschiedene Brote herstellen. Aus sauer wird luftig! Was es bei den einzelnen Zutaten neben dem Sauerteig zu beachten gilt, erfährst du hier.

Besuche den fairment Kulturkanal für mehr Wissen und Inspiration zu Sauerteig und anderen Fermenten.

Der Sauerteig-Starter

Um dein eigenes Sauerteigbrot herzustellen, benötigst du eine Starter Kultur. Sie enthält enthält Abermillionen kleiner Mikroorganismen, die deinen Teig in köstlich-fluffige Gebäcke, Brote, Brötchen fermentieren.

Ein wunderbares Backerlebnis. Und das unzählige Male. Du kannst deinen Sauerteig so oft weiterführen und vermehren, wie du möchtest. Der Sauerteig Starter sorgt für eine starke Triebleistung des Teigs, lockere Brote gepaart mit sanfter, aromatischer Säure und einzigartiger Geschmacksbildung.

Pflanzengifte des Getreides werden durch die hohe Aktivität der lebendigen Mikroorganismen in der Sauerteigkultur je nach Gehzeit besonders stark abgebaut, während wertvolle Mineralien und andere Nährstoffe für den Körper besser bioverfügbar werden. 

Mehl

Das Mehl ist beim Brot Backen die Hauptzutat und hat einen großen Einfluss auf das fertige Gebäck. Es gibt sehr viele verschiedene Arten von Mehlen und nicht alle sind ideal zum Backen. Hier findest du einen Überblick über die besten Getreidearten, Mehltypen und die Backfähigkeit der verschiedenen Mehlarten.

Verschiedene Getreidesorten

Brot und anderes Gebäck kannst du mit einer ganzen Reihe von verschiedenen Getreidearten backen.

Teig kneten

Am Einfachsten gelingt das mit Getreidesorten, die viel Gluten enthalten. Gluten ist ein Eiweiß, das einige Getreidearten enthalten. Es macht den Teig elastisch und dehnbar. Es sorgt für ein schön luftiges Brot beim Backen, das seine Form halten kann.

  • Weizen und Dinkel
    Weizen und Dinkel enthalten eine gute Menge Gluten und lassen sich zu einem wunderbaren Brot verarbeiten. Dinkel ist die Urform von Weizen und enthält prozentual gesehen mehr Mineralien. In ihren Backeigenschaften unterscheiden sich Weizen und Dinkel kaum. In Rezepten kannst du sie einfach gegeneinander austauschen.
  • Emmer, Einkorn und Kamut
    Diese sind die Urahnen von Dinkel und Weizen und enthalten ebenfalls Gluten. Aus allen drei kannst du pur Brote backen oder sie mit anderen Getreidearten mischen.
  • Roggen
    Roggen ist ein besonderer Fall: Roggenmehl lässt sich ebenfalls gut zu Brot verarbeiten. Es verhält sich allerdings anders als Weizen und Co. Das liegt an den enthaltenen Schleimstoffen, Enzymen und dem chemisch leicht anderen Gluten. In Roggenteigen entwickelt sich das Klebergerüst nicht wie üblich durch das Kneten. Hier ist vor allem Säure und Zeit die entscheidende Zutat, um das Gluten elastisch zu machen. Roggen und Sauerteig passen daher gut zusammen: Der Sauerteig liefert die benötigte Säure, um ihn in ein lockeres Brot zu verwandeln. Deshalb sind Roggenbrote meist mit Sauerteig hergestellt. Reiner Roggenteig wird nicht geknetet, sondern lange und mit mehr Säure fermentiert. Rezepte für Roggen-Weizen-Mischbrote mit weniger als 50 % Roggen, werden wie ein Weizenteig behandelt.
  • Hafer und Gerste
    Diese Getreidesorten enthalten nicht genug Gluten, um damit eigenständig lockere Brote zu backen. Gemischt mit Weizen- oder Dinkelmehl kannst du sie aber gut im Teig verwenden. Gib dafür maximal 20 % Hafer- oder Gerstenmehl in den Teig.
  • Glutenfreie Mehle
    Buchweizen, Reis, Hirse, Mais, Amarant etc. kannst du pur nicht in einen elastischen Teig verwandeln. Ihnen fehlt das nötige Klebereiweiß. Du kannst sie genauso wie Hafer und Gerste verwenden und in geringen Mengen zum Teig geben. Grundsätzlich lässt sich auch aus glutenfreien Mehlen leckeres Sauerteigbrot backen. Verwende dafür verschiedene Bindemittel und andere Hilfsstoffe. Schau dich gerne auf unserem Blog um. Wir veröffentlichen regelmäßig neue Rezepte.

Mehltypen

Die verschiedenen Mehltypen geben an, wie viel Schale des Getreidekorns das Mehl enthält. Vollkornmehl beispielsweise wird aus dem vollen Korn vermahlen und enthält damit auch 100 % der Schale. Weißes Mehl, auch Auszugsmehl genannt, enthält weniger Schalenteile. Die angegebene Typenzahl gibt an wie viel Milligramm Asche übrigbleiben, wenn 100 Gramm Mehl verbrannt wird. Diese Methode bestimmt den Mineralanteil des Mehls. Je höher die Typenzahl, desto mehr Schalenteile des Getreides und desto mehr Mineralien sind enthalten. Durch den höheren Mineralgehalt wird das Mehl grauer. Sprich: je weißer das Mehl, desto niedriger der Gehalt an Schale und Mineralien und desto niedriger die Typenzahl. Für Vollkornmehl wird keine Typenzahl angegeben. Es besitzt aber natürlich den höchsten Anteil an Schalenteilen/Mineralien und ist am dunkelsten.

Natursauerteig, Sauerteigbrot

Je nach Getreideart haben die Mehle verschiedene Typenzahlen. Bei Weizen ist es üblicherweise 405, 550, 1050. Dinkel besitzt von Grund auf mehr Mineralien. Dort sind die Typenzahlen 630, 812 und 1050. Roggenmehl hat wieder leicht unterschiedliche Typenzahlen.

Welches Mehl für welches Gebäck?

Je nachdem was du backen möchtest, kommen unterschiedliche Arten von Mehl zum Einsatz. So eignet sich Weizenmehl Type 405 gut für Rührkuchen, Plätzchen und anderes feines Gebäck. Für Brote eignet es sich weniger. Für Brötchen und helles Brot kannst du klassischerweise Weizen Type 550 und Dinkel Type 630 nehmen. Aus den noch höheren Typenzahlen und aus Vollkornmehl lassen sich ebenfalls leckere Brote backen. Nach Wunsch kannst du auch vollwertige Kuchen und anderes Gebäck aus Vollkornmehl herstellen. 

Auszugsmehl und Vollkornmehl haben leicht unterschiedliche Backeigenschaften. Das liegt an den enthaltenen Schalenteile des Korns im Vollkornmehl. Diese Schalenteile schneiden im Teig die Glutenstränge wie kleine Rasierklingen durch. Deshalb wird Teig aus Vollkornmehl weniger schnell elastisch und das Gebäck ist am Ende weniger locker. Nichtsdestotrotz lässt sich Vollkornmehl zu leckerem und gesunden Gebäck verarbeiten, wenn du einen weiteren Aspekt beachtest: Vollkornmehl ist „durstiger“ als helles Mehl. Die Schalenteile können viel Wasser aufnehmen und aufquellen. Deshalb geben Rezepte für Sauerteig mit Vollkornmehl in der Regel eine höhere Flüssigkeitsmenge an als für helles Mehl.

Einfach das Mehl im Rezept austauschen?

Möchtest du in deinem Rezept das Mehl austauschen? Beachte: Wenn du statt hellem Mehl ein Vollkornmehl oder eine höhere Typenzahl verwendest, gib ein wenig mehr Flüssigkeit hinzu, als angegeben. Damit gleichst du die höhere Quellfähigkeit aus und sorgst dafür, dass das Gebäck nicht trocken wird. Die aufgequollenen Schalenteile sind weniger scharfkantig und damit weniger behindernd für die Gluten-Entwicklung. Damit dieser Effekt voll zur Geltung kommen kann, musst du dem Teig auch etwas mehr Zeit zum Quellen geben. Anschließend kannst du mit dem Kneten beginnen.

Mit genug Flüssigkeit ist Vollkornbrot insgesamt saftiger und bleibt länger frisch, als Brot aus hellem Mehl. Das liegt daran, dass es größere Mengen an Wasser im Teig binden kann.

Salz

Salz spielt neben den anderen Zutaten auch eine Rolle beim Backen. Neben seiner Funktion als Geschmacksgeber beeinflusst es auch die Struktur des Glutens und die Fermentation.

Salz stärkt die Glutenstränge und macht damit den Teig elastischer und besser formbar. Das fertige Brot wird am Ende lockerer und kann besser seine Form halten.

Zu viel Salz kann die Aktivität der Mikroorganismen allerdings negativ beeinflussen. Halte dich am besten immer an die angegebene Salzmenge im Rezept. Meist enthalten übliche Brot Rezepte 2 % Salz, gemessen an der Mehlmenge.

Zum Backen eignet sich grundsätzlich jedes lebensmittelechte Salz. Feines Salz löst sich besser auf als grobkörniges. Wir empfehlen dir für deine Gesundheit unbehandeltes Salz, ohne chemische Zusätze zu nehmen. Was du wählst, ob Meersalz, Steinsalz oder Jodsalz ist deine Entscheidung.

Wasser

Bei der Sauerteig Kultur handelt es sich um lebende Mikroorganismen. Es ist wichtig sie mit gutem Trinkwasser in Kontakt zu bringen. Wasser, das Chlor oder sonstige antimikrobielle Zusätze enthält, wirkt sich negativ auf die Kultur aus.

In Deutschland ist die Qualität unseres Leitungswassers meistens sehr gut. Dieses kannst du ohne Bedenken für den Sauerteig nehmen. Falls du keinen Zugriff auf hochwertiges Leitungswasser hast, kannst du einen Wasserfilter oder abgefülltes stilles Mineralwasser verwenden.

Möchtest du mehr über den Sauerteig an sich wissen? Wie du ihn fütterst und pflegst? Dann schau dir unseren separaten Blogartikel dazu an.

FAQ

Welches Mehl ist am besten für mein Sauerteig Brot?

Besonders einfach ist das Brot backen mit glutenhaltigen Getreidesorten wie Roggen, Weizen oder Dinkel. Glutenarme Arten solltest du mit glutenreichem Getreide mischen.

Sauerteig Brot mit anderem Mehl als im Rezept backen?

Wenn du das Mehl aus dem Rezept austauschen möchtest, musst du die Menge an Flüssigkeit und die Zeit zum Quellen anpassen. Beachte dafür wichtige Tipps oder suche dir ein passendes Rezept raus.

Woraus besteht Sauerteig Brot?

Sauerteigbrote bestehen aus Mehl, Wasser, Sauerteig und Salz. Es gibt viele verschiedene Rezepte zu den speziellen Getreidesorten.

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