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Kimchi Rezept – so einfach geht’s!

Kimchi? Kimchi! Wer dieses Kraut probiert, der wird den Geschmack nicht mehr aus dem Kopf kriegen – und das im positiven Sinne. Man könnte meinen, dass 1000 Geschmäcker in diesem Kraut vereint sind. Kimchi ist in Korea das, was in Deutschland das Sauerkraut ist. Das fermentierte Kraut gibt es vor Ort fast zu jeder Mahlzeit dazu.

Es gibt viele verschiedene Rezepte und Abweichungen, sodass wir dir hier nur eine Variation vorstellen. Auch unser Kimchi schmeckt jedesmal etwas anders. Eines haben die Rezepte aber alle gemeinsam: die Basis ist Chinakohl und es gibt eine gewisse Schärfe. Die Schärfe kommt entweder aus dem Knoblauch, dem Ingwer oder dem Chilli (oder aus der Kombination dieser Zutaten). 


Vorbereitungszeit:

10 min

Fermentationszeit:

14 Tage


Kimchi

Gericht Beilage
Küche Korea
Schlagwort Gemüse, Glutenfrei, Probiotisch
Zubereitungszeit 10 Minuten
Fermentationszeit 14 days
Gesamtzeit 14 days 10 Minuten
Portionen 4 Portionen
Autor Fairment

Zutaten

  • Chinakohl
  • Knoblauch
  • Honig
  • Chilliflocken z.B. koreanisches Gochugaru
  • Fischsoße optional. Sojasoße oder Miso ist eine gute vegane Alternative
  • frischer Ingwer
  • Salz
  • Wasser bestenfalls gefiltert
  • Rettich, Möhren, Frühlingszwiebeln optional

Zubereitung

  1. Schneide den Chinakohl in mundgerechte Stücke, klassisch sind große Quadrate.

  2. Optional die Möhren und den Rettich raspeln oder stiften und die Frühlingszwiebel in Ringe schneiden.

  3. Wiege nun dein gesamtes Gemüse ab und nimm von dem Gewicht 2% Salz, also auf 1kg Gemüse kommen 20g Salz. Um deine genaue Salzmenge zu berechnen, multipliziere die Grammzahl deines Gemüses mit 0,02.

  4. Knete das Salz behutsam mit dem Gemüse, sodass die Zellflüssigkeit langsam austritt und das Gemüse im eigenen Saft steht. Bei Chinakohl geht dies meist deutlich schneller als bei Weißkohl.

  5. Vermenge für die typische rote Kimchipaste jede Menge rote Chiliflocken mit Fischsoße, etwas Honig, ein paar gepressten Knoblauchzehen und nach Geschmack fein gehacktem Ingwer.

  6. Gib die Soße zu dem Gemüse und vermische alles. Schmecke nochmal ab ob das Kimchi salzig genug schmeckt.

  7. Gib alles in ein Mason Ball Glas oder Bügelglas. Lasse ca. 1,5-2cm Platz zum oberen Rand frei, damit das Kraut nicht überläuft beim Fermentieren. Wichtig ist, das alles mit Flüssigkeit bedeckt ist und es im Glas keine Luftblasen gibt. Fermentationsgewichte aus Glas sind hierfür ideal.

  8. Verschließe dein Glas und beschrifte es mit Inhalt und Datum.

  9. Stelle dein Kraut die ersten 3-5 Tage bei Raumtemperatur in deiner Küche auf damit die Fermentation gut in Gang kommt.

  10. Danach muss das Kraut an einen kühleren Ort umziehen, am besten den Kühlschrank. Das ist sehr wichtig, sonst wird es zu sauer.

  11. Nach ca 2 Wochen Fermentationszeit kannst du mal kosten. Schmeckt es dir, ist dein Ferment fertig!

  12. Im Kühlschrank aufbewahrt hält sich das Kimchi einige Monate.

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Kommentare (19)

Hallo Ihr Lieben , Wann gießt man die Salzlake ab , nach dem Kühlschrank oder vor dem Kühlschrank ?

Danke für das tolle Rezept! Bisher habe ich Kimchi noch vor mir hergeschoben, aber jetzt gibt es keine Ausrede mehr…
Dafür eine Frage: Meint ihr Fischsud oder was verstehe ich unter "Fischsoße"?
Gebt doch für die "Dummies" dazu auch mal ein weiterführendes Rezept raus 😉

Liebe Grüße!
Sylvia

Hallo Sylvia,

viel Erfolg beim Kimchi! Bei Fischsauce handelt es sich umeine Würzsauce, die auf fermentiertem Fisch oder Fischextrakten basiert. Gibt es eigentlich in jedem gut sortierten Supermarkt!

Frage für Veganer: Im einem gut sortierten Bioladen gibt es eine vegane No-Fish-Sauce die ohne Chemie super nach Fisch schmeckt (Algen). Könnte man die nehmen?

Liebe Carla,

das ist eine wunderbare Idee. Natürlich geht das auch. Beim Geschmack sind dir keine Grenzen gesetzt. Wir haben hier nur das traditionelle Rezept für milchsauer vergorenen Chinakohl gegeben.

Happy Bubbles

Dein Fairment Team

Hallo ??‍♀️,
auch ich will mich jetzt mal an dieses Rezept wagen. Schaut ja nicht so schwer aus 🙂
Allerdings habe ich noch 2 kleine Fragen:
Wird der Knoblauch gepresst oder kommt er als Ganzes in den Süd? Und der Ingwer: geraspelt, in Scheiben oder stückig?
Vielen Dank und Liebe Grüße
Smeraldina

Liebe Smeradina,

das bleibt ganz dir überlassen. Funktionieren tun sie alle. Je kleiner das Gemüse geraspelt ist umso mehr Aromen wird der Kimchi auch haben 🙂

LG Jean von Fairment

wielange ist das kimchi dann ca. haltbar ungeöffnet? muss es im kühlschrank gelagert werden od kann ichs auch in einen kühlen raum draussen stehen lassen 🙂

Liebe Bianca,
durch das Fermentieren machst du dein Kimchi haltbar. Solange dein Kimchi ungeöffnet im Kühlschrank steht und nicht mit Sauerstoff in Verbindung kommt ist es also sehr lange haltbar (mehrere Monate). Bevor du es isst, achte trotzdem darauf dass sich kein Schimmel gebildet hat.
Lass es dir schmecken!
LG dein Fairment-Team

Hallo,
ich ernähre mich vegan und weitgehend zuckerfrei – auch keinen Honig oder Süßstoffe. Was nehme ich statt dessen?
Gruß
Gerda

Liebe Gerda,
du kannst einfach Zucker verwenden, das funktioniert auch super.
Lass es dir schmecken.
LG dein Fairment-Team

Hallo,
wenn ich Kimchi aufbewahre muss es dann nach 3 Tagen im Kühlschrank oder kann ich es auch in einem nicht so hellen Raum lagern. Und was ist wenn ich Honig oä. vergessen habe mit reinzugeben?

Hallo,
schön, dass du dich an Kimchi probierst. Wenn du den Kimchi nach den drei Tagen nicht in den Kühlschrank stellst, fermentiert er weiter und verändert den Geschmack. Daher macht nach den drei Tagen eine Aufbewahrung im Kühlschrank schon Sinn. Es ist kein Problem, wenn der Kimchi ohne Honig hergestellt wurde.
Liebe Grüße Dein Fairment-Team

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Das sagen unsere Kunden

  1. 5 out of 5
    „Kombucha hat meine Oma damals schon immer gemacht. Mit Fairment bin ich in ihre Fußstapfen getreten“

    Danke Fairment. Dank euch gibt es bei mir jetzt immer frische Fermente auf den Tisch. Das tut dem Geldbeutel aber vor allem der Gesundheit ganz gut. Die Community hat mich immer mit Rezepten inspiriert.

  2. 5 out of 5
    „Fairment hat meine Küche erobert. Ich backe jetzt auch mein eigenes Sauerteig Brot.“

    An einer Darmerkrankung leidend, tragen Fermente einen großen Teil zu meiner Gesunderhaltung bei. Fairment klärt auf und macht den Einstieg in die Welt der Fermentation mit ihren Produkten leicht, unterhaltsam und stylisch.

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