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Kombucha Rezept – Das Rezept für deinen perfekten Kombucha

Einfach und verständlich erklärt, das Rezept für den perfekten Kombucha.

Kombucha ist ein Gärgetränk, das mit Hilfe einer Kombuchakultur (Teepilz oder Scoby genannt und Starterflüssigkeit) bestehend aus Hefen und Bakterien angesetzt wird.

Das Kombucha Rezept

Zutaten

  • 2,8 L Wasser
  • Ca. 5-6 Teelöffel, bzw. 24g Tee (am besten Grün- oder Schwarztee)
  • Ca. 9-10 Esslöffel, bzw. 180g Zucker
  • Starterflüssigkeit (ca. 200 ml)
  • Teepilz (schwimmt in Starterflüssigkeit)

Fermentationsdauer

5-10 Tage (je nach Temperatur und gewünschtem Geschmack)
Optimale Temperatur: 21 – 27 Grad Celsius

Anleitung

  1. Bringe 1 Liter Wasser zum Kochen. Wir empfehlen (bestenfalls gefiltertes) Leitungswasser oder Mineralwasser ohne Kohlensäure.
  2. Lasse nun die gesamte Menge Tee im heißen Wasser 8-10 Minuten ziehen. Anschließend entferne den losen Tee. Am besten geht das mit einem Teesieb oder der im Starter-Set beigelegten Teesocke.
  3. Gebe jetzt die gesamte Menge Rohrohrzucker (ca. 180g) in den noch heißen Tee und rühre so lange, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
  4. Als nächstes gibst du den süßen Tee und 1,8 Liter kaltes Wasser in das Fermentationsgefäß. Dabei kühlt der vorher gebraute, süße Tee schnell ab. Dieser Punkt ist besonders wichtig, denn die Kombuchakultur verträgt keine heißen Temperaturen. Das würde sie töten, sie ist schließlich lebendig!
  5. Nun werden die sogenannte Starterflüssigkeit (200 ml) und der Teepilz, das Herzstück des Kombuchas, in den süßen Tee hineingegeben (das nennt man Impfen). Nicht wundern, manchmal sinkt der Pilz auf den Grund, manchmal schwimmt er oben. Beides ist vollkommen richtig und ein Absinken ist kein Grund zur Sorge. Akzeptiere einfach: Der Scoby macht was er will ?
  6. Decke die Öffnung des Gärgefäßes mit einem Geschirrtuch oder Küchenpapier ab. Das schützt deinen Kombucha vor Essigfliegen und anderem Ungeziefer. Solltest du unser Set bestellt haben, liegt eine handgemachte Haube passend für das Gärgefäß bei.
  7. Jetzt stellst du dein Gärgefäß an einen warmen, ruhigen Ort. Wichtig für den Kombucha ist eine Raumtemperatur über 19 °C, ein wenig frische Luft und im besten Fall ein dunkler Ort. Eine zu grelle Beleuchtung, vor allem durch Sonnenlicht, kann der Kultur schaden.
  8. Nach 5 Tagen testest du, ob dir der Kombucha schon sauer genug ist. Ist dies der Fall, entfernst du die Haube, entnimmst den Teepilz und legst ihn fürs Erste beiseite, um deinen fertigen Kombucha abzufüllen (siehe Schritt 9). Ist dir dein Kombucha noch nicht sauer genug, lässt du den Kombucha weiter fermentieren. Entweder kannst du den Teepilz nun direkt für den nächsten Ansatz verwenden oder, wenn du bis zum nächsten Ansatz etwas warten möchtest, ihn mit etwas Flüssigkeit in einem luftdichten Gefäß mehrere Wochen im Kühlschrank aufbewahren.
    Wenn du eine längere Kombucha Pause brauchst, kannst du deinen Teepilz im SCOBY-Hotel in den Urlaub schicken ?
  9. Als letzten Schritt füllst du ca. 80 % deines fertigen Kombuchas in Flaschen und verschließt diese luftdicht. Für mehr Kohlensäure lässt du deine Flaschen ca. 1-3 Tage bei Raumtemperatur stehen (das nennt man Zweitfermentation).
    >> Klicke hier und erfahre alles über Zweitfermentation.Dann stellst du die Flaschen erst mal kalt. Kalt hält sich dein Kombucha sehr lange und schmeckt natürlich noch besser. Ca. 10-20% des Kombuchas verbleiben nun als neue Starterflüssigkeit für den nächsten Ansatz im Glas. Jetzt kannst du wieder bei Schritt 1 beginnen.
    TIPP: Je saurer der Kombucha wird, desto weniger Kombucha wird das nächste Mal als Ansatzflüssigkeit gebraucht.

Du willst sofort loslegen mit dem Kombucha brauen?

>> Sichere dir hier dein Kombucha Starter-Set!

Fröhliches Blubbern wünscht dir dein Fairment Team!

P.S.: Hast du noch Fragen oder dir ist etwas unklar? Dann schau doch am besten auf unserem Blog nach und du findest viele weitere Detail-Infos.

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Kommentare (12)

hallo liebes fairment team.
Ich mache meine Kombucha schon etwa ein Jahr. Ich benutze immer schwarzen oder grünen Darjeeling. Ich war immer zufrieden, aber seit einigen Zeit hat sich was geändert, meine Kombucha schmeckt schon nach 2-3 Tagen wie Essig. Dabei sieht alles gut aus, kein Schimmel etc. Was ist passiert ? Mache ich etwas falsch. Hilfe!!!

Liebe Alice,
manchmal kann man gar nicht so genau sagen, was deinen Bakterien und Hefen gefehlt hat, es sind ja auch nur Lebewesen 😉
Ich würde deinen Scoby ein wenig Pause in Zucker-Teewasser (ca. 1 Woche) geben und wenn es beim nächsten Mal wieder so schnell sauer wird, solltest du auf einen Reserve-Scoby ausweichen und deinen alten Scoby entsorgen.
LG dein Fairment-Team

Ich bekomme leider keine Mail trotz Anmeldung des Newsletters und des 7 Tage Kurses. Wärt ihr so lieb und könntet das prüfen? Danke

Liebe Fairmenter,
seit einem halben Jahr braue ich begeistert, leckeren Kombucha. Seit drei Ansätzen jedoch schmeckt der Kombucha mehr und mehr „komisch“. Mich erinnert es an Knete oder Bohnerwachs. Ursache hierfür scheinen die Sedimente zu sein die sich unten absetzen, sie riechen komisch. Der Scoby vermehrt sich auch nicht mehr so kräftig wie am Anfang, sonst scheint alles so wie immer. Könnt ihr mir helfen?

Lieber Norbert,
mit dem Sediment meinst du wahrscheinlich Hefen. Diese setzen sich häufig unten an.
Nimm für deinen nächsten Ansatz, Ansatzflüssigkeit von oben und spüle den Scoby mit Wasser ab, um braune Stellen (Hefen) zu entfernen.
LG dein Fairment-Team

Liebe Profis,
ich habe vor 7 Tagen meinen ersten Ansatz gemacht und wollte heut mal schauen. Jetzt liegt oben auf dem Scoby eine weiße, etwa 0,5cm dicke feste Scheibe.Was kann das sein und was kann ich tun?

LG Franzi

Liebe Franzi,
Glückwunsch, das ist ein neuer Scoby. Mit diesem kannst du wieder Kombucha brauen oder mit Ansatzflüssigkeit an Freunde verschenken.
LG dein Fairment-Team

Es war mein erster Ansatz, genau nach Angabe. Nach 14 Tagen ist aber immer noch ein Restsüße da? und es sind zwei neue „Scheiben“ aufgetaucht. Kann man auch weniger Zucker nehmen und was macht das dann für einen Unterschied – Geschmack, Ferment.-Dauer…

LG Manfred

Lieber Manfred,
eine gewisse Restsüße ist auch nach 2 Wochen noch da. Bitte verwende mindestens 50g/L Zucker, deine Mikroben werden es dir danken 🙂
Wir wünschen dir noch ein fröhliches Blubbern!

Dein Fairment Team

Hallo Fairment-Team,
kann man Kombucha auch aus anderen Kräutertees machen?
Gibt es auch eine Alternative für den Rohrzucker? Z.B. Dattelpaste oder ähnliches?

Danke

Liebe Janina,
das kommt immeer auf den Kräutertee an. Generell empfiehlt es sich, Experimente nur zu machen, wenn man noch einen ganz klassischen Reserve-Ansatz oder ein Hotel hat. Außerdem sind noch mehr Umstellungsschritte (also den Tee viertelweise ersetzen, anstatt der Hälfte).
Kräuteraufgüsse (streng genommen sind es ja keine Tees) mit vielen ätherischen Ölen sind langfristig nicht so gut geeignet. Womit es aber z.B. einige gute Erfahrungen gibt sind Hibiskus, Brennnessel und Rooibos.
Mit Honig funktioniert es sehr gut, Dattelpaste haben wir noch nicht versucht, ist aber sehr interessant, ob es funktioniert. Schreib uns gerne:)
LG dein Fairment-Team

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  1. 5 out of 5
    „Kombucha hat meine Oma damals schon immer gemacht. Mit Fairment bin ich in ihre Fußstapfen getreten“

    Danke Fairment. Dank euch gibt es bei mir jetzt immer frische Fermente auf den Tisch. Das tut dem Geldbeutel aber vor allem der Gesundheit ganz gut. Die Community hat mich immer mit Rezepten inspiriert.

  2. 5 out of 5
    „Fairment hat meine Küche erobert. Ich backe jetzt auch mein eigenes Sauerteig Brot.“

    An einer Darmerkrankung leidend, tragen Fermente einen großen Teil zu meiner Gesunderhaltung bei. Fairment klärt auf und macht den Einstieg in die Welt der Fermentation mit ihren Produkten leicht, unterhaltsam und stylisch.

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